Dax deutlich schwächer erwartet – US-Zölle verschrecken Anleger

Frankfurt (Reuters) – Der Dax wird am Donnerstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge deutlich schwächer starten.

Für Kurseinbrüche dürften die beispiellosen Zollerhöhungen sorgen, die US-Präsident Donald Trump am Mittwoch auf alle Importe der USA per Dekret erlassen hat. Damit befeuert er Sorgen um den Ausbruch eines umfassenden Handelskrieges, der weltweit zu einer Abkühlung der Konjunktur führen könnte. Mehrere Handelspartner, darunter die Europäische Union, haben bereits Gegenmaßnahmen angekündigt.

An den japanischen Märkten. ging es am Donnerstag deutlich bergab. An der Wall Street, die noch vor der Zollankündigung am Mittwoch im Plus geschlossen hatte, zeichnete sich eine schwache Eröffnung ab. Der Dax war vor der Bekanntgabe des Zolldekrets 0,7 Prozent tiefer bei 22.390,84 Punkten aus dem Handel gegangen.

In den Mittelpunkt rückt am Donnerstag ebenfalls die Geldpolitik: Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlicht die Protokolle ihrer jüngsten Zinssitzung vom 5. und 6. März. Finanzmarkt-Teilnehmer erhoffen sich Aufschluss über das weitere Vorgehen der Notenbank. Im Blick behalten die Anleger auch den Ölmarkt. Das Ölkartell Opec+ wird bei seinem Treffen Insidern zufolge vermutlich eine weitere Steigerung der Ölproduktion ab Mai beschließen. Das wäre der zweite Monat mit einer Erhöhung der Produktion in Folge.

Schlusskurse europäischer Stand  

Aktien-Indizes und

-Futures am Mittwoch

Dax 22.390,84    

EuroStoxx50 5.303,95    

EuroStoxx50-Future 5.237,00    

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Schlusskurse der Stand Veränderung in

US-Indizes am Mittwoch Prozent

Dow Jones 42.225,32   +0,6%  

Nasdaq 

S&P 500  5.670,97   +0,7%  

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Asiatische Indizes am Kurse um 07:00 Veränderung in

Donnerstag Uhr Prozent

Nikkei  34.595,56   -3,2%  

Shanghai 3.333,16   -0,5%  

Hang Seng 22.821,87   -1,6%  

(Bericht von Zuzanna Szymanska, Daniela Pegna, redigiert von Christian Rüttger. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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