Nvidia: Gespräche über Verkauf von KI-Chip Blackwell an China werden dauern

Washington (Reuters) – Die Verhandlungen mit der US-Regierung über den Verkauf einer leistungsreduzierten Version des neuen Blackwell-KI-Chips nach China dürften Nvidia-Chef Jensen Huang zufolge noch einige Zeit dauern.

Er habe die Gespräche begonnen, sagte Huang am Donnerstag dem Sender Fox Business News. Präsident Donald Trump verstehe jedoch, dass es den USA helfe, den Wettlauf bei der Künstlichen Intelligenz (KI) zu gewinnen, wenn die Welt ihre KI auf amerikanischer Technologie aufbaue.

Nvidia ist einer der Leidtragenden der Spannungen zwischen den USA und China. Um den militärischen und technologischen Aufstieg der Volksrepublik zu bremsen, hat die Regierung in Washington ihr Technologie-Embargo verschärft. Aus diesem Grund durfte der speziell für China entwickelte, leistungsreduzierte KI-Chip vom Typ H20 zunächst nicht mehr dorthin verkauft werden. Nvidia darf die Lieferungen wieder aufnehmen, muss dafür aber 15 Prozent der Einnahmen an die Staatskasse abführen. Trump hat signalisiert, künftig auch Ausfuhren leistungsreduzierter Blackwell-Chips zu genehmigen. Kritiker warnen, dass die Volksrepublik dadurch die USA bei der Entwicklung von KI überholen könnte.

(Bericht von Jasper Ward und Alexandra Alper; Geschrieben von Scot W. Stevenson; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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